Ihre Umzugsfirma ZugUmZug
Umzüge & Kleintransporte
Rosenheimer Strasse 30, # 426
81669 München
Tel. 089.4424.9640
email: info@zug-umzug.com

 

Kundeninformation zu den üblichen allgemeinen Geschäftsbedingungen und Haftungsinformationen gemäß § 451 g HGB

Beauftragung des Frachtführers:
Der Möbelspediteur kann einen anderen oder weiteren Frachtführer zur Durchführung heranziehen.

Zusatzleistungen:
Der Möbelspediteur führt unter Wahrung des Interesses des Absenders, nachfolgend Kunde genannt, seine Verspflichtungen mit der verkehrsüblichen Sorgfalt eines ordentlichen Möbelspediteurs gegen Zahlung des vereinbarten Entgelt aus. Zusätzlich zu vergüten sind besondere, nicht vorhersehbare Leistungen und Aufwendungen. Gleiches gilt, wenn der Leistungsumfang durch den Kunden erweitert wird.

Trinkgelder:
Trinkgelder sind mit der Rechnung des Möbelspediteurs leider nicht verrechenbar.

Erstattung der Umzugskosten:
Soweit der Kunde gegenüber einer Dienststelle oder einem Arbeitgeber einen Anspruch auf Umzugskostenvergütung hat, weist er diese Stelle an, die vereinbarte und fällige Umzugskostenvergütung, abzüglich geleisteter Anzahlungen oder Teilzahlungen auf entsprechende Anforderung, direkt an den Möbelspediteur auszuzahlen.

Transportversicherung:
Der Kunde ist verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an hochempfindlichen Geräten wie z.B. Waschmaschinen, Fernseh-, Radio- und HiFi-Geräten oder EDV Anlagen fachgerecht für den Transport sichern zu lassen. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung ist der Möbelspediteur nicht verpflichtet.

Elektro- und Installation- und Dübelarbeiten:
Die Leute des Möbelspediteurs sind nicht zur Vornahme von Elektro-, Gas- und sonstigen Installationen berechtigt. Für im Rahmen des Umzugs stattfindende Dübelarbeiten haftet der Möbelspediteur nur, wenn er vorher vom Kunden über die Lager der unter dem Putz liegenden Leitungen unterreichtet worden ist.

Handwerkervermittlung:
Bei Leistungen zusätzlich vermittelter Handwerker haftet der Möbelspediteur nicht.

Aufrechnung:
Gegen Ansprüche des Möbelspediteurs ist eine Aufrechnung nur mit fälligen Gegenansprüchen zulässig, die rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.
Mithilfe vom Kunden oder anderer, vom Möbelspediteur nicht bevollmächtigter Personen
Hilft der Kunde selbst beim Umzug mit oder beauftragt damit Personen, die nicht der Möbelspedition angehören, kann diese für entstehende Schäden keine Haftung übernehmen. Die Gefahr des Missverständnisses anderer als vereinbarten Weisungen und Mitteillungen des Kunden und solche an andere zu ihrer Annahme nicht bevollmächtigten Leute de Möbelspediteurs hat der Letztere nicht zu verantworten.

Nachprüfung durch den Kunden:
Bei Abholung des Umzugsgutes ist der Kunde verpflichtet nachzuprüfen, dass kein Gegenstand oder keine Einrichtung irrtümliche mitgenommen oder stehen gelassen wird.

Fälligkeit des Entgelts:
Der Rechnungsbetrag ist bei Inlandstransporten vor Beendigung der Entladung, bei Auslandstransporten vor Beginn der Verladung fällig und in bar zu bezahlen. Kommt der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, ist der Möbelspediteur berechtigt, das Umzugsgut anzuhalten oder nach Beginn der Beförderung auf Kosten des Kunden einzulagern. § 419 findet entsprechend Anwendung.

Lagervertrag:
Im Falle der Lagerung gelten die allgemeinen Lagerbedingungen des deutschen Möbeltransports (ALB). Diese werden dem Kunden auf Verlangen zur Verfügung gestellt.

Gerichtsstand:
Für Rechtsstreitigkeiten mit Vollkaufleuten auf Grund dieses Vertrages und über Ansprüche aus anderen Rechtsgründen, die mit dem Transportauftrag zusammenhängen, ist das Gericht, in dessen Bezirk sich die vom Kunden beauftrage Niederlassung des Möbelspediteurs befindet ausschließlich zuständig.
Für Rechtsstreitigkeiten mit anderen als Vollkaufleuten gilt die ausschließliche Zuständigkeit nur für den Fall, dass der Kunde nach Vertragsabschluß seinen Wohnsitz oder persönlichen Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

Rechtswahl:
Es gilt deutsches Recht.

Haftungsinformationen gemäß § 451 g HGB

Anwendungsbereich:
Der Frachtführer (im folgenden Möbelspediteur genannt) haftet nach dem Handelsgesetzbuch für Beförderung von Umzugsgut von und nach Orten innerhalb und außerhalb Deutschlands. Dies gilt auch, wenn verschiedenartige Beförderungsmittel zum Einsatz kommen.

Haftungsgrundsätze:
Der Möbelspediteur haftet für den Schaden, der durch den Verlust oder die Beschädigung des Umzugsgutes in der Zeit von der Übernahme zur Beförderung bis zur Ablieferung durch Überschreiten der Lieferfrist entsteht. (Obhutshaftung).

Haftungshöchstbetrag:
Die Haftung des Möbelspediteurs wegen Verlust oder Beschädigung ist auf einen Betrag von € 620,-- pro Kubikmeter Laderaum, der zur Erfüllung des Vertrages benötigt wird, beschränkt. Haftet der Möbelspediteur wegen der Verletzung einer mit der Ausführung des Umzuges zusammenhängenden vertraglichen Pflichten für Schäden, die nicht durch Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes entstehen, und handelt es sich um andere Schäden als Sach- oder Personenschäden, so ist in diesem Fall die Haftung auf das Dreifache des Betrages begrenzt, der bei Verlust des Gutes zu zahlen wäre.

Zusätzlicher Hinweis:
Die Firma ZugUmZug hat eine zusätzliche, vom Gesetzgebern nicht vorgeschriebene Haftpflichtversicherung in Höhe von zwei Millionen Euro bei Personen Schäden und einer Million Euro bei Sachschäden abgeschlossen. Diese käme zum Tragen, falls versehentlich Schäden durch das Handeln unserer Mitarbeiter entstehen, während diese das Umzugsgut tragen, heben, abstellen, packen, den LKW be- oder entladen.

Wertersatz:
Hat der Möbelspediteur Schadenersatz weben Verlust zu leisten, so ist der Wert am Ort und zur Zeit der Übernahme zur Beförderung zu ersetzen. Bei Beschädigung des Gutes ist der Unterschied zwischen dem Wert des unbeschädigten Gutes und dem des Beschädigten festzustellen. Dabei kommt es auf Ort und Zeitpunkt der Übernahme zur Beförderung an. Der Wert des Umzuggutes bestimmt sich in der Regel nach dem Marktpreis.

Haftungsausschluss:
Der Möbelspediteur ist von der Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung auf Umständen beruht, die der Möbelspediteur auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwehren konnte. (unabwendbares Ereignis)

Besondere Haftungsausschlussgründe:
Der Möbelspediteur ist von der Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung auf eine der folgenden Gefahren zurückzuführen sind:
I. Beförderung von Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapiere oder Urkunden.
II. Ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch den Absender (nachstehend Kunde genannt)
III. Behandeln, Verladen oder Entladen des Umzugsgutes durch den Kunden oder anderen von diesem beauftragten Leuten, die nicht zu den der Möbelspedition angehörigen Mitarbeitern gehören.
IV. Beförderung von nicht vom Möbelspediteur bzw. deren Mitarbeitern verpacktem Gut in Behältern.
V. Verladen und Entladen von Umzugsgut, dessen Größe oder Gewicht den Raumverhältnissen an der Ladestelle oder Entladestelle nicht entspricht, sofern der Möbelspediteur den Kunden auf die Gefahr einer Beschädigung vorher hingewiesen und der Kunde auf die Durchführung bestanden hat.
VI. Beförderung lebender Tiere oder von Pflanzen
VII. Natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit des Umzugsgutes, der zufolge es besonders leicht Schäden, insbesondere durch Bruch, Funktionsstörungen, Rost, inneren Verderb oder Auslaufen erleidet.

Außervertragliche Ansprüche:
Die Haftungsbefreiungen und –begrenzungen gelten auch für einen außervertraglichen Anspruch des Kunden gegen den Möbelspediteur wegen Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes.

Wegfall der Haftungsbefreiungen und –begrenzungen:
Die Haftungsbefreiungen und –begrenzungen gelten nicht, wenn der Schaden auf eine Handlung zurückzuführen ist, die der Möbelspediteur vorsätzlich oder leichtfertig und in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde gehandelt hat.

Schadensanzeige:
Um das Erlöschen von Ersatzansprüchen zu verhindern, ist folgendes zu beachten: Der Kunde ist verpflichtet das Gut sofort bei Ablieferung auf äußerliche erkennbare Beschädigungen oder Verluste zu untersuchen. Diese sind auf einem Schadensprotokoll spezifiziert festzuhalten und dem Möbelspediteur spätestens am Tag nach der Ablieferung anzuzeigen. Äußerlich nicht erkennbare Schäden oder Verluste, die der Kunde erst beim Auspacken des Umzuggutes feststellt,, Müssen dem Möbelspediteur innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung spezifiziert angezeigt werden. Pauschale Schadensanzeigen genügen in keinem Fall. Wird eine Anzeige nach Ablieferung erstattet, muss sie, um den Anspruchsverlust zu verhindern, in jedem Fall in schriftlicher Form und innerhalb der vorgesehenen Fristen erfolgen. Die Übermittlung der Schadensanzeige kann auch mit Hilfe einer telekommunikativen Einrichtung erfolgen. Einer Unterschrift bedarf es nicht, wenn der Aussteller in einer anderen Weise erkennbar it. Zur Wahrung der Fristen genügt die rechtzeitige Absendung.

Gefährliches Umzugsgut:
Zählt zu dem Umzugsgut gefährliches Gut (z.B. Benzin oder Oele), ist der Kunde verpflichtet, dem Möbelspediteur rechtzeitig anzugeben, welcher Natur die Gefahr ist, die von dem Gut ausgeht. (z.B. ätzende Flüssigkeit, explosive Stoffe, etc.).

Ich erkenne die Bedingungen laut § 451 g des HGB an. Datum Unterschrift Kunde

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